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  Gainfarn - Schulerweiterungsbau und -sanierung
Michelle Howard

Das fundamentale und essentielle Verbindungselement des Erweiterungsbaus besteht aus dem rechteckigen Ring der Klassenzimmer auf drei Etagen. Dieser kompakte Baukörper bildet gut definierte und grosszügige Aussenflächen sowohl innerhalb als ausserhalb des Rings.
Die Gänge belegen die Innenseite des Klassenrings zum Haupteingangshof / Hartplatz und erinnern stark an das Bild einer traditionellen Schule. Weiterhin werden die Gangflächen als ununterbrochene Schleifen gestaltet, die die Kommunikation und das Leben miteinander betonen und unterstützten. Hier lassen sich keine Sackgassen finden.
Die Profilierung der Ringfassade und die Rahmenkonstruktion der neuen Spielhalle sind von der rippenartigen Profilierung der Betonverkleidung des bestehenden Schultrakts inspiriert.
Die Rippung oder Profilierung im äusseren Klassenring hat einen ganz leichten Winkel von 3.5 Grad und knickt sich nach innen im Bereich der Fensterbank. Dieser leichte Knick bringt erhebliche Vorteile in Bezug auf den Sonnenschutz und dirigiert den Blick der Schüler im Klassenzimmer auf die nähere Umgebung.
Der Klassenring: wird im Norden auf allen Etagen breiter und bildet Orientierungs- und Pausenflächen für den Nutzter. Die Pausenflächen befinden sich auch bei jeder Richtungsänderung und bei jedem Knick in der Schliefe. Die Mannigfaltigkeit der Art und des Masstabs dieser Flächen erlauben Schülern und Lehrern eine grosse Bandbreite an Aktivitäten, Begegnungen und Erfahrungen.
Das Erweiterungsprojekt sieht einen Beton/Holz-Mischkonstruktion vor. Stiegenhäuser, Decken und Aussenwänden sind aus Beton, Innenwände sind als Schotten aus Massivholzplatten gebaut.